Die kaufmännische Ausbildung bei technotrans

Viele von euch haben sich sicherlich bereits gefragt, wie in einer Ausbildung der Alltag so aussieht und wie das Ganze abläuft. Um euch einen besseren Einblick in das Azubi-Leben geben zu können, haben wir uns überlegt, euch den Ablauf der verschiedenen Ausbildungsbereiche näher zu erläutern.

Heute erzähle ich euch zunächst einmal etwas zu der kaufmännischen Ausbildung bei technotrans. Dies kann eine Ausbildung zur Industriekauffrau/-mann oder zur Kauffrau/-mann für Büromanagement sein. Die Ausbildung zur Industriekauffrau dauert bei technotrans 2,5 Jahre und die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement 3 Jahre, in denen man gleichzeitig im Betrieb arbeitet sowie zur Schule geht. Im Betrieb durchläuft man so gut wie alle Abteilungen, die für die kaufmännische Ausbildung wichtig sind bzw. für einen späteren Beruf in Frage kommen. Dazu gehören unter anderem folgende Abteilungen: Einkauf, Vertrieb, Personal, Rechnungswesen, Service, Fertigungssteuerung, Qualitätsmanagement, Marketing und Versand. Allerdings durchlaufen wir auch die Fertigung sowie das Lager, um ein besseres Verständnis für den Ablauf der Prozesse bei technotrans, sowie für die Produkte zu bekommen. Direkt zu Beginn der Ausbildung erhalten wir einen sogenannten Einarbeitungsplan, in welchem wir genau sehen können, zu welchem Zeitpunkt wir in welcher Abteilung sein werden.

In den Abteilungen bleiben wir dann je nachdem, wie umfangreich und wichtig diese Abteilung für unsere Ausbildung ist, zwischen 1-4 Monaten. In dieser Zeit lernen wir die Aufgaben und Prozesse der Abteilungen kennen und bekommen unsere eigenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten, für welche wir dann zuständig sind. Um hier auch alle wichtigen Themen und Aufgaben mitzunehmen, gibt es sogenannte „Lernziele“, nach denen die Abteilungen und auch wir uns richten und welche wir abarbeiten.

Neben diesen Tätigkeiten haben wir außerdem noch „Azubi-Aufgaben“. Hierunter fallen Dienste wie der Postdienst oder der Zentraldienst. Beim Postdienst verteilen wir 2 Mal täglich die Post in den Gebäuden und decken Meetings mit Kaffee, kalten Getränken und Plätzchen ein. Der Zentraldienst fällt nur an, wenn einer unserer Empfangsmitarbeiterinnen krank ist oder Urlaub hat. In diesen Fällen vertreten wir den Empfang, nehmen Anrufe entgegen, leiten diese weiter oder empfangen eintreffende Gäste. Die Dienste werden von der JAV eingeteilt und gleichmäßig auf alle Azubis verteilt.

1-2 Tage die Woche gehen wir dann zur Berufsschule. Hier erlernen wir als Industriekaufleute die 3 Hauptfächer: Rechnungswesen, Geschäftsprozesse sowie Wirtschaftssozialprozesse. Als Kauffrau für Büromanagement hat man die beiden Hauptfächer Büroprozesse und Geschäftsprozesse. In beiden Ausbildungen hat man aber ebenso Nebenfächer wie Deutsch, Sport, Religion, EDV und Englisch.

In den nächsten Beiträgen erfahrt ihr dann mehr zu der technischen und der gewerblichen Ausbildung bei technotrans sowie zu der Ausbildung zum Fachinformatiker.


techno.blogger: Lisa

technotrans bei Jugend forscht

Am Freitag, den 22.02.2019, ereignete sich in der Stadthalle Hiltrup der Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ von  der IHK Nord Westfalen.

Jugend forscht, ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist es, Jugendliche für Technik, Naturwissenschaften und Mathematik zu begeistern, sowie Talente zu finden und zu fördern. Wer interessiert ist und mitmachen möchte, sucht sich selbst eine interessante Fragestellung für ein Forschungsprojekt aus. Teilnehmen können alle Jugendliche, ab der 4. Klasse bis zu einem Alter von 21 Jahren. Den Gewinnern winken Geld- und Sachpreise.

An diesem Tag habe ich mich zusammen mit Phillip Boortz, einem anderen 
Azubi von technotrans, auf den Weg nach Münster gemacht, um den Nachwuchswettbewerb zu besuchen und dort technotrans zu vertreten. Aufgrund der vielen Schulklassen, die bei Jugend forscht zu Besuch waren, war es sehr vorteilhaft, dort einen kleinen technotrans-Stand gehabt zu haben, um die Schüler und Schülerinnen über technotrans informieren zu können. Es waren viele Personen bei uns am Stand, die sich vor allem über unsere Ausbildungsberufe bei technotrans informierten. Es war für uns eine super Gelegenheit, unsere Erfahrungen aus der bisherigen Tätigkeit zu reflektieren und sie an die Schüler/-innen weiter zugeben.

Nach dem Mittagessen wurde der technotrans-Stand wieder abgebaut und wir informierten uns noch über verschiedene Projekte von den Teilnehmern bei Jugend forscht. Besonders spannend war ein Projekt eines Schülers, welcher eine kleine Kälteanlage nachbaute. Ähnliche Anlagen kannten wir bereits von technotrans, so kamen wir schnell ins Gespräch.

Zum Schluss fuhren wir dann wieder zurück zur technotrans SE nach Sassenberg und beendeten dort unseren Arbeitstag.


techno.blogger: Sandro