Projekt Gewächshaus des Gymnasiums Laurentianum

Seit einigen Wochen läuft nun ein weiteres Projekt in Verbindung mit Schülern des Gymnasiums Laurentianum. Diesmal wurde als Projekt ein „Gewächshaus“ gewählt. Dazu wurde ein Gerät entwickelt, welches die einzelnen Werte (Beleuchtung, Luft-bzw. Bodenfeuchte und Temperierung) im Gewächshaus überwachen und regeln soll. Zunächst musste natürlich geplant werden, was überhaupt alles an technischem Equipment in dem Gerät verbaut werden soll.

Zunächst wurde eine thermische Regelung mit einer Kälteanlage mit Systemumkehr (Tausch von Verflüssiger und Verdampfer) eingebaut. Diese wurde oben in der Kälte-Ausbildungswerkstatt geplant und angefertigt. Nachdem auch für das Gewächshaus feststand, was genau alles benötigt wird, wurde auch schon das SPS Programm (Betriebssystem) zum Betrieb der Anlage angefertigt und visualisiert. Die img_4036_1000pxLuft- und Bodenbefeuchtung wurde mit einem einfachen System aus Magnetventilen umgesetzt, die durch Meldungen der Sensoren angesteuert werden und somit für eine Befeuchtung der Luft bzw. eine Bewässerung des Bodens sorgen. Um eine möglichst einfache Bedienung zu gewährleisten, wurde ein Touchpanel angebracht. Mit dessen Hilfe kann man jeden Wert ändern oder sich einen von 16 Datensätzen (Kombinationen aus verschiedenen Werten von Temperierung, Lichtstärke, Dauer der Beleuchtung und Befeuchtung) aussuchen, um so optimale Bedingungen im Gewächshaus zu schaffen. Mit Harting-Steckern wurde ein einfacher Aufbau und Anschluss der Anlage realisiert und somit für die Schüler ein optimales Bedienfeld hergestellt.

Der Projektzeitraum umfasst 1,5 bis 2 Jahre. Während dieser Zeit wird einer der Schüler die Anlage in Betrieb halten und für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Zwei weitere Schülerinnen wollen in dem Gewächshaus verschiedene Gemüsesorten, wie Tomaten, Kopfsalat und Gurken anbauen und beobachten, wie diese auf Veränderungen der Umgebung reagieren bzw. ob die Veränderungen Auswirkungen auf die Lebenszeit und/oder das Wachstum haben.

Außerdem wollen die Schüler das Projekt bei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ einreichen.


techno.blogger: Christoph

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