Teil 1 – Druckindustrie

Liebe Blogleser, liebe Azubis und vor allem liebe Schülerinnen und Schüler. Wir, die Mitglieder aus dem Azubi-Marketing Team haben vor einiger Zeit festgestellt, wie schwer es uns am Anfang gefallen ist, zu erklären und zu verstehen, was technotrans produziert und wo diese Geräte eingesetzt werden. Um es euch und auch uns zu erleichtern, starten wir heute mit einer „technotrans Serie“. In unserer Serie werden wir euch in regelmäßigen Abständen erklären, was technotrans macht, in wie vielen und vor allem in welchen verschiedenen Branchen wir tätig sind und wie einfach es eigentlich ist, dieses zu erklären bzw. zu verstehen.

Druckindustrie

Großgeworden ist technotrans in der Druckindustrie und hat auch heute noch ihr größtes Standbein in diesem Bereich. Hier unterscheiden wir zwischen den Druckverfahren  Offset-, Flexo- und Digitaldruck.

Querschnitt eines Druckwerks mit Druckwalzen

Ein wichtiger Prozess während des Druckens im Offset-Druck ist das Beschichten der Druckplatte mit Feuchtmittel. Doch wozu ist dieses Feuchtmittel da? Stellt euch vor, man tunkt einen Pinsel in Wasser und streicht damit dann über ein Blatt Papier. Streut man nun Sand über das ganze Papier und schüttelt ihn wieder ab, bleiben die Sandkörner nur auf den feuchten Stellen kleben. Dieses Prinzip findet auch im Druckprozess Anwendung, nur andersherum. Das Feuchtmittel setzt sich an die nicht beschichteten Stellen, sodass die Farbe nur noch die beschichteten Stellen benetzt.

Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass die Temperatur in einem Drucksaal, indem beispielsweise Zeitungen, Prospekte oder auch Verpackungen bedruckt werden, nie konstant bleibt. Dies liegt einerseits an den unterschiedlichen Umgebungstemperaturen von Sommer und  Winter, aber auch an der Wärme die an den jeweiligen Druckmaschinen entsteht.

Das Problem was sich hieraus ergibt ist, dass die Farbe ihre passende Viskosität verliert, d.h. das sie zu dünn- oder zu dickflüssig wird. Sollte die Farbe zu dünn- oder zu dickflüssig sein, ergibt sich eine dementsprechend schlechte Qualität des Druckergebnisses. Damit genau dieses nicht passiert und die Farbe ihre passende Konsistenz beibehält, werden die Druckwalzen durch unsere Geräte auf die richtige Temperatur geregelt.

Viele denken der Druckprozess ginge zurück. Was auch total nachvollziehbar ist, wenn man mal darüber nachdenkt, wie wenig Personen heutzutage noch Zeitung lesen und wie viele stattdessen ihre Nachrichten übers Tablet oder Handy abrufen.

Doch wie ihr auch an unseren Fotos erkennen könnt, wäre das Leben ohne Druck ziemlich langweilig und grau. Stellt euch selbst einmal die Frage, wie viele verschiedene bedruckte Produkte ihr im Alltag wiederfindet. Zum Beispiel Etiketten von Getränkeflaschen, Schulhefte, jegliche Verpackungen im Supermarkt, Folien, Plakate und noch viele weitere Produkte.

Da die Druckindustrie nicht mehr so stark steigt, wie vor einigen Jahren, hat technotrans sich Gedanken gemacht, wie wir auch in Zukunft unser Know-how in anderen Branchen einsetzen können.

 

Hierzu lest ihr demnächst mehr in weiteren Beiträgen zu dieser Serie.


techno.blogger: Sarah

2 Gedanken zu „Teil 1 – Druckindustrie“

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