Wir haben erneuten Besuch bei der technotrans AG – Das Schulprojekt des AWG’s aus Warendorf

Es ist wieder so weit, die Oberstufenschüler des Augustin-Wibbelt-Gymnasiums arbeiten innerhalb eines Projektes an der Konstruktion einer Kältetechnikanlage.

Die Schüler teilten sich in drei verschiedenen Gruppen mit je 6-11 Teilnehmer auf, welche sich nach ihren Interessen gebildet haben. Sie besuchten uns jeweils in verschiedenen Projektwochen, damit wir jede Gruppe im vollen Umfang betreuen konnten. Insgesamt erstreckt sich das Projekt über ca. 3 Monate, in denen wir das gesamte Projekt erfolgreich abwickeln möchten.img_4148

Die erste Gruppe hat sich auf die Verlötung von Rohren für eine Kältetechnikanlage spezialisiert. Hierbei haben die Schüler zunächst eine Einweisung bekommen und durften anschließend die Verrohrungen selbstständig verlöten. Hier war besonders zu beachten, dass die zu verlötenden Rohe nicht zu heiß werden, um eine Undichtigkeit des späteren Kälte- oder Temperierkreislaufs zu vermeiden.

Die zweite Gruppe erstellte mit einem ESP-Programm (Elektronisches Stabilitätsprogramm) Schaltpläne. Diese dienten zur Verdrahtung der Elektronik inner- und außerhalb eines Schaltschrankes. Mit diesem Programm werden bei der technotrans auch die Betriebsmittelkennzeichen angelegt.

Die letzte Gruppe schreibt nun ganz aktuell ein SPS-Programm über das Tia-Portal (Totally Integrated Automation Portal). Das SPS Programm teilt sich in verschiedene Schritte auf:img_4166
Als erstes erstellen die Schüler ein Projekt, in dem sie die richtige SPS (meistens eine CPU 1214 DC/DC/DC) mit einer diversen HMI verbinden. Die HMI ist ein Touch-Panel womit man Bilder und Simulationen zeigen kann. Es kann beispielsweise die Drehzahl eines Motors oder der veränderte Strom dargestellt werden. Anschließend erstellen die Schüler die Funktions- und Datenbausteine, in denen sie zuerst den Kopf ausfüllen, welcher folgendes beinhaltet: Input, Output, InOut und Statics. Das bedeutet, dass der Kopf aus allen Elementen besteht, die für das Programm benötigt werden (Start Taster, Stop Taster oder Hand- Automatikbetrieb etc.). Nachdem die Funktionsbausteine und Datenbausteine vorhanden sind, erstellen sie eine Schrittkette, in der die einzelnen Schritte der SPS verknüpft werden. Die Schrittkette dient als „Orientierung“ für die SPS. Sie arbeitet diese Schrittkette von dem ersten bis zum letzten Schritt ab. Wenn ein Fehler durch eine Störung der Maschine oder ein Programmierfehler auftaucht, schaltet die SPS auf „Störung“ und arbeitet das Programm nicht weiter ab. Zu guter Letzt werden die Schüler einen Main erstellen, der in dem Funktions- und Datenbausteine eingefügt wird. Diese werden mit den Ein- und Ausgängen der SPS beschaltet.

Inzwischen kooperiert technotrans seit September 2015 erfolgreich mit dem Augustin-Wibbelt-Gymnasium aus Warendorf. Wir erachten diese Kooperationen mit den Schulen als sehr sinnvoll. Die Schüler haben die Chance, erste praktische Erfahrungen zu sammeln und den Blick für die spätere Berufswahl zu schärfen. Und technotrans hat so schon früh die Möglichkeit, qualifizierte Nachwuchskräfte zu finden. Solche Projekte geben Schülern und zukünftigen Auszubildenden frühzeitig einen Einblick in den Arbeitsmarkt und bieten eine gute Orientierung.


techno.Blogger: David • Sabrina

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